Digitalisierung in der Krise. Jetzt müssen alle. Wirklich.

Im klassischen betriebswirtschaftlichen Sinn gehört es zu den wesentlichen Zielen von Unternehmen, Gewinne zu erwirtschaften. Das ist schon immer so gewesen und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. In der letzten Zeit wurde darüber hinaus viel über New Work gesprochen. Dabei geht es letztlich „nur“ darum, den Weg für die Erreichung der eigenen Zielen neu zu gestalten.

New Work - sind wir schon soweit?

Ohne Anspruch auf eine wasserdichte Definition, hier der Versuch einer Einordnung: Nehmen wir mal an, New Work habe die Aufgabe, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, dass den heutigen Anforderungen einer Gesellschaft gerecht wird. Dazu gehört beispielsweise das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter, das Abgeben und Delegieren von Verantwortung, die Demokratisierung von Entscheidungen, das Optimieren der Work-Life-Balance und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Als Mittel dienen dann z. B. Vertrauensarbeitszeit, Vertrauensarbeitsort, flexible Arbeitszeiten und dergleichen. Als Unternehmer sollten Sie sich zunächst einmal überlegen, wie weit Sie damit zum jetzigen Zeitpunkt sind. Welchen Reifegrad hat Ihr Unternehmen in puncto New Work? Wo stehen Sie aktuell? 

Prinzipiell agiert jedes Unternehmen individuell. Und es ist in Summe nicht wichtig, wie ein Unternehmen die eigenen Arbeitsweisen aufstellt und lebt. Wichtig ist nur, dass sie zum Unternehmen passen und sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer damit zufrieden sind. So war es zumindest bisher.

In der aktuellen Situation jedoch spüren viele Unternehmen, dass sie nicht mehr selbst entscheiden können, sondern von äußeren Einflüssen dazu getrieben werden. Manche reagieren deshalb panisch. Wenn wir Five1 betrachten, dann ist z. B. Homeoffice überhaupt kein Problem. Das liegt natürlich auch zu einem großen Teil an der Branche, in der wir uns bewegen. Zum anderen liegt es aber auch an unserer grundsätzlichen Haltung. Wir glauben an die Vorteile von flexiblem und agilem Arbeiten, gerade in Zeiten, in denen wir von äußeren Einflüssen getrieben sind und eben nicht selbstbestimmt entscheiden können.

Wir haben mit einigen Unternehmen gesprochen, die zwar schon lange wissen, dass Digitalisierung interessante Möglichkeiten bietet, entsprechende Projekte aber immer wieder auf später verschieben, da die Gewinne auch ohne Anpassungen vorhanden waren. Selbst „Kleinigkeiten“ wurden als zunächst nicht relevant eingestuft. Es wurde vergessen, in guten Zeiten vorzusorgen. Die teilweise panischen Handlungen, wie z. B. schnell noch einen VPN-Zugang einzurichten, damit bei drohender Quarantäne der Mitarbeiter trotzdem noch kritische Prozesse weitergehen können, hat selbst uns überrascht. Und das, obwohl wir als Berater schon viele unterschiedliche Arbeitsweisen gesehen haben. Dabei ist ein VPN-Zugang nur ein sehr kleiner Teil.

Die wichtigen Treiber in der Digitalisierung sind digitale Prozesse und Kompetenzen sowie die zentrale Verfügbarkeit und der Zugriff auf wichtige Daten und Anwendungen. So wird es Unternehmen ermöglicht, flexibel zu reagieren und agil zu handeln. Zum Glück konnten wir unseren Kunden kurzfristig helfen, um wichtige, zentrale Schritte zu gehen, damit ihr Geschäft weitergeht. 

Das Fazit: Der Druck ist groß, jetzt muss einfach gehandelt werden. Abgewartet wurde schon viel zu lange.

 

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Veröffentlich am 19.3.2020

Thema: big data, cloud, Datenstrategie, Data Warehouse, Wettbewerbsdruck, Data Science, Digitalisierung