We make it run: Halbmarathon Berlin

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Passend zum Jubiläum des 40. Berlin-Marathons und zum Herbstanfang, berichte ich vom Halbmarathon bei ebenfalls sonnigem Wetter.

Es war der 05.05.2013 und aus einer Silvester-Idee heraus entstand im Freundeskreis das Ziel, beim HM mitzulaufen. Dabei stellte sich die Frage, für wen ich eigentlich laufe. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Klar, für FIVE1.“ Neben dem offiziellen Claim „Essence Of Quality“ sprechen wir hinter den Kulissen auch hin und wieder mal von „we make it run“, also einfach mal „abliefern“ anstatt zu viel zu reden. Noch fix das corporate Laufshirt besorgt und das Outfit stand.

Vorbereitung: Gut, da ich ohnehin oft laufe, erhöhte ich für in den Wochen davor einfach die Frequenz. Die Distanz jedoch blieb, nahezu unverändert, deutlich unter 10 km. Da passte es sehr gut, dass ich einige Wochen vorher über den 10 km Stadtlauf Wiesloch-Walldorf stolperte. Kurzerhand am Veranstaltungstag angemeldet und mal testen, wie das mit der Kondition so klappt. Schöne Erfahrung! Mit Kondition habe ich gut hausgehalten und der Einlauf ins Wieslocher Stadion gab mir noch einen emotionalen Schub, so dass ich noch auf der halben Tartanrunde vier Wettbewerber überholte: Platz 23, 6. Platz in der Hauptklasse Männer, Bruttozeit 0:39:39, Nettozeit nicht vorhanden (Massenstart ohne Chip), knapp 800 Starter.

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BIG-Halbmarathon Berlin: Traumhaftes Wetter, vielleicht noch ein wenig kühl. Rechtzeitige Anreise, Nummer abholen und in der Sonne ein wenig Ruhe tanken. Start-Nr. anpinnen und kurz vor dem Start noch eine kleine Stärkung.

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Kurz vor dem Start setzte ich auf eine lange Hose, da der Großteil der Strecke am Vormittag im Schatten liegen dürfte.

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Okay, noch ein Motivationstanz, auf in den Startblock 4 vor dem Olympiastadion und die Knall abwarten. Es dauert gefühlt ewig, bis die Menschenmassen auch weiter hinten in Bewegung kommen und wir die Zeitmessung passieren. Auf der Reichsstraße ist Kreativität gefragt und es geht über die Straße und den Bürgersteig, schlimmer als in der Weihnachtszeit im Einkaufszentrum.

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Ab dem Theodor-Heuss-Platz gabs freie Bahn. Erste Wasserstation: Naja, trinken beim Laufen ist so ne Sache für sich – rückwärts laufen dabei machte es einfacher. Tolle Kulisse: Großer Stern, Tiergarten und kurz vor dem Brandenburger Tor quer durch den Tiergarten und durch Diplomaten-Viertel über Tauentzien und Kurfürstendamm zurück. Der Anstieg an der Messe war nicht zu unterschätzen und kaum noch Läufer um mich herum. Bis zur Höhe des Startbereichs vermisste ich auf den letzten Metern die Kilometerfahnen und ich fühlte mich dem Ziel nahe. Von wegen! 3 km noch. Was? Und das fast am Eingang. Wo nehmen die die 3 km noch her. Wie gemein: Nochmal weg vom Stadion und dann gings aber schon durch die Katakomben. Die Musik und das Publikum waren schon deutlich zu hören. Einlauf auf blauem Grund. Einen Arm in die Höhe und der Gänsehaut-Teppich für einen erneuten Sprint auf den letzten 150 m wird ausgerollt. 1:32:18. Wow. Damit hatte ich ebenfalls nicht mit gerechnet.

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Ebenso wenig, dass die ewige Zeit im Startbereich so lang war, dass die Nettozeit nachher für unter anderthalb Stunden reichte: Nettozeit 01:29:52, Platz 25, 5. Platz Altersklasse, 1.245 Starter.

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„Life Is Running“
(Runners Point)

We make it run! FIVE1

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