Stammdaten Planung – Framework

Wie in meinem letzten Beitrag zum Thema Stammdatenplanung mit SAP BW bereits angekündigt möchte ich nun ein Beispiel vorstellen wie auch komplexe Anforderungen an eine Planungslösung mit dem SAP Business Warehouse umgesetzt werden können.

In der angehängten pdf-Datei wird am Beispiel eines Einzelfertigers aus dem Maschinenbau eine kombinierte Stamm- und Bewegungsdaten-Planung realisiert im SAP Business Warehouse vorgestellt. Was sicher als erstes auffällt, ist dass die Darstellung der Planungsmaske nicht wie sonst üblich als bloße Tabelle erfolgt sondern als dynamisches Formular. Beispielsweise werden hier abhängig vom aktuellen Planungsprozess Informationen ausgeblendet oder gesperrt. Andere Felder werden sichtbar, Kommentarfelder müssen gefüllt werden. Für den Endanwender verschwimmt die Grenze zwischen Stamm- und Bewegungsdaten. Er gibt die Daten wie gefordert und vom System geführt ein. So legt er zunächst neue Projekte an, ordnet Artikel dem Projekt zu und gibt eine Eintrittswahrscheinlichkeit an. Zusätzlich hat er auch die Möglichkeit diese Informationen per Datenupload einzuspielen. Wird das geplante Projekt später dann bestellt, beauftragt, geleistet und bezahlt werden weitere auf den Prozessschritt abgestimmte Eingaben erforderlich. Das Projekt bleibt dabei immer das zentrale Element, der Prozess dominiert nicht die Anwendung, sondern leitet fast unmerklich den Anwender. Verschiedene teils sichtbare, teils für den Erfasser unsichtbare Status- und Freigabemechanismen stellen dabei sicher, dass alle Beteiligten ihre Zahlen fristgerecht geliefert haben. Dies lässt sich jederzeit auch über ein Standard-Reporting (BEx Queries), wenn gewünscht bis auf Datensatzebene monitoren. Auch das Ereignisgesteuerte oder regelmäßige Senden von Informationen, Warnungen oder ganzen Berichten per email ist möglich.

Das Schreiben der Bewegungsdaten erfolgt durch einen Planungsfunktionstyp der BW integrierten Planung. Die Währungsumrechnung von lokaler Währung nach Euro ist darin ebenfalls integriert. Intercompany-Beziehungen werden durch das Anlegen von Sender- / Empfänger- Beziehungen berücksichtigt. Zeitbezüge wie Bestell-, oder Lieferdatum wirken sich im Zusammenspiel mit Auftragswert und Eintrittswahrscheinlichkeit darauf aus in welchen Perioden der Forderungs- oder Liquiditäts- Sicht die Daten abgelegt werden.
Die Daten werden in transaktionalen Cubes gespeichert werden. Dadurch ist die volle Datenintegration im SAP Business Warehouse sicher gestellt. Alle Standard-Schnittstellen zu den übrigen SAP NetWeaver und SAP Business Objects Tools sind damit gegeben.

FIVE1_Planungsframework.pdf

Im vorliegenden Beispiel handelt es sich um eine reine Demo-Anwendung. Viele der hier nur vorgestellten Konzepte haben wir bei unseren Kunden in weiteren Ausbaustufen realisiert. Dazu gehören auch logische Erweiterungsmöglichkeiten wie ein hochformatiertes und druckoptimiertes Reporting mit SAP Business Objects Crystal Reports oder ein Dashboard mit SAP Crystal Presentation Design (ehemals XCelsius).

Sie möchten unsere Planungslösung einmal als Live-Demo erleben? Wir vereinbaren gerne einen Termin für eine Online-Präsentation oder kommen auch ganz unverbindlich bei Ihnen vorbei.

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