SAP BW/4 HANA mit BO 4.2 live und in Farbe auf unserer Intel NUC

Ein Gigabyte Brix mit SAP BW 7.5, SAP BO auf einer „gewöhnlichen“ Datenbank haben wir schon länger im Einsatz. Auch ein BW 7.5 on HANA auf einer Intel NUC läuft seit einigen Monaten stabil. Das war uns aber noch nicht genug. Wir hatten uns in den Kopf gesetzt ein BW/4 HANA auf der HANA zusammen mit einem BO Server auf nur einem einzigen Mini-Server zum Laufen zu bekommen. Klar war, um diese Konfiguration auf die Beine zu stellen benötigten wir hardwareseitig die neuste Generation der Intel NUC mit Skylake-Prozessor und 32GB RAM. Bei uns liebevoll Totenkopf-NUC getauft, ziert doch bauseits ein Totenkopf die äußere Hülle des kleinen Kraftpaketz. Diese NUC (Next Unit Computing) öffnet uns das Tor für die zur Konfiguration notwendigen Dimensionen.
Also haben wir den Schritt gewagt BW/4HANA auf unserer Intel NUC (i7, 4x 2,6 GHz, 32 GB RAM, 570 GB SSD) zum Laufen zu bringen.

Vor den Installationsschritten sollte man ein besonderes Augenmerk auf die jeweiligen Versionen der einzelnen Komponenten legen. Diese müssen unbedingt aufeinander abgestimmt sein, damit eine erfolgversprechende Installation gewährleistet sein kann. In der Phase der Ressourcenvergabe sollte man sich bereits überlegt haben, für welche Anwendungen das BW/4HANA im Verlauf genutzt wird. Dementsprechend sind die notwendigen Mittel anzupassen.

Wir haben das BW/4HANA mit zwei Servern auf unserer Intel NUC installiert. Als Grundlage haben wir den vSphere Hypervisor von VMware verwendet.

vmware

 

Im ersten Schritt haben wir unsere virtuelle Maschine mit einer Festplattengröße von 100 GB, einem Arbeitsspeicher von 32 GB und 2 Cores pro Socket ausgestattet. Anschließend stellen wir SUSE Linux als Basis der SAP HANA bereit. Nachdem diese Grundlage geschaffen wurde, nehmen wir noch essentielle Einstellungen bzgl. SID, Subnet Mask sowie der Vergabe einer neuen IP-Adresse vor. Im Anschluss können die Installationsdateien auf die virtuelle Maschine verfrachtet werden, bspw. mit WinSCP. Hiermit haben wir den wichtigsten Teil abgearbeitet und wir konnten mit der Installation beginnen. Sobald SAP-HANA implementiert wurde, wird die HANA im Terminal mit dem Befehl „HDBAdmin.sh“ aktiviert. Um zu kontrollieren, ob alle Prozesse ordnungsgemäß starten, werfen wir einen Blick auf die SAP HANA Database Administration, die sich nach der Aktivierung öffnet.

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Nach der erfolgreichen Kontrolle konnten wir nun die virtuelle Maschine für das BW/4HANA ausrüsten. Als Fundament haben wir den Windows Server 2012 R2 ausgewählt. Wie oben beschrieben wurden die selben Maßnahmen vorgenommen. Für die Installation sucht man in den Installationsdateien nach dem SWMP-Ordner um die „sapinst“-Datei zu starten. Die Installation beginnt und wird jeweils in drei Schritten ausgeführt. Hier wählen wir als erstes „ASCS Instance“ und beenden die Installation erfolgreich. Im zweiten Schritt folgt die ordnungsgemäße Implementierung der „Database Instance“ und als letztes die „Primary Application Server Instance“.

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Im Anschluss haben wir mit der Einrichtung von BW/4HANA begonnen. Für eine abschließende und zielführende Einrichtung benötigt das BW/4HANA in der Version 1.0 noch einige Updates, um erfolgreich Transaktionen – bspw. die Mandantenkopie – ausführen zu können.

Anschließend wurde unsere NUC noch mit BO 4.2 versehen. Hier war die Grundlage gleichbleibend zu der virtuellen Maschine der HANA. Möglicherweise müssen vor der Installation noch gewisse Libraries installiert werden. Diese findet man bei SUSE Linux im Bereich Software Management. Bei den Installationsdateien findet man den Ordner „BusinessObjectsServer_Inx“ in dem wir das Terminal öffneten. Hier starteten wir per Befehl „./setup.sh“ die Installation. Abschließend konnten wir die Server starten mit dem Befehl „./startservers“ und weitere notwendige Einstellungen in der Central Management Console vornehmen.

cmc

Unsere neue Intel NUC wollen wir im mobilen Einsatz, zu Demonstrationszwecken und im Kundendialog nicht mehr missen. Sie bietet uns bisher nicht gekannte Dynamik und Flexibilität und das ohne auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein. Diese unvergleichbare und gar schon einzigartige Kombination hat uns mehr als fasziniert und zum Schluss restlos überzeugt.

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So steht unser nächstes Projekt schon fest: BW/4 HANA mit HANA 2.0 auf der NUC zum Leben zu erwecken.

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