Mobiles arbeiten mit SAP

Das Thema „Mobile“ wäre eigentlich gerade der Hype im SAP Umfeld hätte man sich nicht mit „real real time HANA“ selbst den Rang abgelaufen. Dennoch erleben wir hier eine fast noch größere Irritation der Kunde als im In-Memory Umfeld, egal ob nun mit oder ohne SAP BW. Dabei stellt sich einem Großteil der Kunden nicht die Fragen nach dem  besten Weg, sondern „wie überhaupt“ Inhalte auf ein mobiles Endgerät gebracht werden. Der Kauf von Sybase durch die SAP und die vielfach zu hörende Aussage, dass Sybase die strategische Mobile-Plattform der SAP sei trägt da leider eher zur Verunsicherung als zur Klärung bei. Schließlich heißt es, das Sybase neue Server benötigt, hohe Lizenzkosten verursacht und erst bei richtig vielen Endgeräten so wirklich Sinn macht. So setzen viele Unternehmen in der allgemeinen Euphorie leider aufs falsche Pferd und kaufen bspw. eine der proprietäre Lösungen kleinerer und mittelgroßer Beratungsfirmen ein.  
Dabei hat sich bei genauerer Betrachtung gar nicht so viel geändert. Wir arbeiten vielfach schon heute mit mobilen Endgeräten, den Laptops, zu Hause oder unterwegs. Der Unterschied zu Tablet-PCs oder Smartphones liegt also weniger in der mobilen Nutzung, sondern vielmehr an der Vielzahl von Betriebssystemen, Bedienkonzepten und Bildschirmauflösungen. Deshalb ist auch die Frage welche Endgeräte denn unterstützt werden sollen nicht unerheblich. Bei Desktoprechner haben heute viele Unternehmen sehr restriktive Vorschriften welche Geräte und welche Software angeschafft werden, beim Thema Mobile dagegen fehlt häufig das Konzept. Vielleicht weil man die Geräte noch immer primär als Telefon statt als mobilen Arbeitsplatz betrachtet. Vergegenwärtigt man sich diese Entwicklung werden wir alle in nicht allzuferner Zukunft (auch) mit anderen Engeräten als Laptops arbeiten und Unternehmen sehr schnell die von Sybase ausgegebene Grenze von 500 mobilen Endgeräten erreichen.

Dies beantwortet aber noch nicht was Sie heute tuen sollten um Ihren Mitarbeitern das arbeiten auf Smartphones und Tablet-PCs zu ermöglichen. Von Ihrer Entscheidung auf SAP als Standardsoftware zu setzen sollten Sie auch beim Thema „Mobile“ nur dann abweichen wenn dies unter Abwägung aller Alternativen sinnvoll ist. Eine genaue Bedarfsanalyse ist hier sehr wichtig. Für reine Reportinganforderungen muss bspw. die Antwort Stand heute ganz anders lauten als beim Thema Workflow oder Forecasting. Daher sollten Sie unbedingt verschiedene Optionen kennen und diese in Hinblick auf Aufwand Kosten und Zusatznutzen, wie bei jeder anderen Lösung auch, hinterfragen.Mit dem Business Objects Exploreroder Business Objects Enterprise sind hier sehr einfach hervorragende Ergebnisse zu erzielen. Diese so genannten „SAP Mobile BI“ Komponenten sind für alle Reportinganforderungen immer als de facto SAP Standard zu sehen. Genügen die gebotenen Funktionen nicht mehr den Anforderungen stellt bspw. Adobe mit dem Flashbuilder 4.5 eine sehr interessante Alternative dar um einfach Inhalte auf beliebige Endgeräte zu portieren. Es gibt immer mehr als eine Lösung. Fragen Sie Ihren Dienstleister danach – oder kommen Sie gleich zu FIVE1.


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