Culture Eats Strategy for Breakfast – Silicon Valley Inspiration Tour Tag 2

Selten sollte der Blick auf die Uhr weniger stimmen als heute. Von keinen geplanten Ereignissen konnte keine Rede sein. Hugo Giralt, Gründer und CEO von Propelland war gleich am Morgen unsere erste Station am heutigen Tag. Hugo ist sofort sehr präsent, charmant und versprüht mit jedem Wort eine ansteckende Begeisterung für seine Arbeit. Propelland versteht sich als strategisches Design Studio das Unternehmen hilft sich zu transformieren und zu wachsen. Propelland sieht einen Megatrend darin, dass virtuelle Firmen physische Dinge tun wollen – und umgekehrt. Beispiele dafür sind Buchläden von Amazon, Google Homepods oder der Online Store von Wallmart. Deshalb setzt man bei Propelland auf ganzheitliches Produktdesign, also auf eine Verbindung des Körpers mit der Software, dem Betriebssystem. Mich erinnert das sofort unweigerlich an Apple Gründer Steve Jobs, der auch immer davon sprach, dass gute Software nur in perfekt darauf abgestimmter Hardware funktioniert. Propelland ist aber mehr als Design. Es geht um die end-to-end User Experience und den Weg dorthin. Daten dienen ganz wesentlich dazu bei, die Experience immer weiter zu verbessern. Hugo ist ein großer Verfechter der Theorie „Culture eats strategy for breakfast.“ Alle Mitarbeiter bei Propelland haben deshalb „T-shaped“ Jobprofile. D.h. sie sind in einem Gebiet Experte, haben aber auch cross-funktionale Aufgaben.
Eine sehenswerte Kurzfassung unseres Gesprächs mit Hugo findet ihr auch auf YouTube.


Nach Hugo hatte es jeder Programmpunkt natürlich schwer. Die undankbare Aufgabe übernahm der TheShop.build. Der ehemals als TechShop bekannte Maker Space bietet Mitgliedern die Möglichkeit an unzähligen Maschinen selbst kreativ zu werden. Auch StartUps nutzen diese Möglichkeit um Prototypen zu entwickeln und Dinge auszuprobieren. TheShop.build bietet auch Trainings für die verschiedenen Maschinen an.

Nach dem Mittagessen ging es weiter zu Intelygenz. Der COO Chris Brown nahm sich wirklich lange Zeit uns ein paar Referenzprojekte im Kontext von Artificial Intelligence und Predictive Analytics vorzustellen. Ein wirklich herausragendes Beispiel ist ein aktuelles Projekt bei welchem mit Hilfe von Geräuschen die unter fahrenden Zügen aufgenommen werden Voraussagen über den Zustand der Gleise zu treffen. Man ist hier nach Aussage von Chris schon sehr weit, aber noch nicht ganz am Ziel. Intelygenz stammt ursprünglich aus Spanien und besteht heute aus etwa 130 Mitarbeitern. Viele Projekte werden auch an der Ostküste der USA durchgeführt, so dass aktuell über einen dritten Standort nachgedacht wird.

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