CeBIT 2010

Ja, es war wieder soweit: vom 02. – 05.03. 2010 fand wieder die alljährliche Computermesse in Hannover statt und zeigt auch in diesem Jahr die Trends der kommenden Jahre.

Mit meinem Kollegen Marcel Salein machten wir uns am Dienstagnachmittag auf dem Weg Richtung Hannover, um nach einer Nacht im wunderschönen Celle die Messe zu besuchen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem herzhaften Frühstück pünktlich nach Hannover.

Als wir das Messegelände betraten, steuerten wir geradewegs zu der Halle 19, wo die SAP WORLD TOUR 2010 stattfand.

Am Eingang zur SAP WORLD TOUR wurden wir gleich mit einem Eintrittspreis von 100 EUR konfrontiert. Abgeschreckt vom Eintrittspreis blieben uns nur die vereinzelten  SAP – und Partner – Stände übrig, die sich den Fragen der Besucher stellten. So konnten wir hier und da interessante Gespräche führen.

Zum Beispiel beim Stand von j&s-soft zum Thema „SAP Interactive Forms by Adobe“: Anhand einer Demo „Urlaubsantrag“ wurden uns die Möglichkeiten und Herausforderungen von interaktiven pdf-Dokumenten im Zusammenspiel mit SAP ERP gezeigt.

Im Vorfeld der Messe wurde bereits bekannt, dass einige Unternehmen nicht an der Computermesse vertreten sind (z.Bsp. Apple).  Auf der Messe stellte sich auch gleich heraus, dass sogar ADOBE dieser Messe fernblieb. Sehr schade, denn in wenigen Wochen werden die neuen Versionen aus der bekannten ADOBE CREATIVE SUITE vorgestellt. Aber das Marketing von Adobe Deutschland verfolgt hierzulande eine ganz andere Strategie und setzt auf das Thema ROAD SHOW, um ihre Produkte zu präsentieren. Aber das sollte meiner Stimmung keinen Abbruch machen und den Tag versauen. Wenigstens versprachen die nächsten Hallen interessanter zu werden.

Zum Mittag gönnten wir uns bei überteuerten Messepreisen ein Essen und eine Verschnaufpause.

Danach ging es gleich weiter in die Halle von Microsoft, wo unter anderem die neue Version Office 2010  präsentiert wurde. Leider gelang es uns nicht das Produkt live am System zu testen.

Aber es blieben noch ein paar Hallen übrig, die es zu erkunden gab.  Die Halle der Bundesdruckerei war für mich persönlich das Highlight der Messe. Interaktiv, informativ, überzeugend. Die Bundesdruckerei stellt den neuen elektronischen Personalausweis vor, der am 01.11. 2010 eingeführt wird. Auf einer Plastikkarte werden fälschungssicher die sichtbaren Daten zur Person auf einen Chip gespeichert. Optional kann der Fingerabdruck hinzugefügt werden. Gleichzeitig wurde auch gezeigt, welche Dienste auf diesen Chip zusätzlich übertragen werden können. Die Bundesdruckerei stellte sich sehr kompetent den Fragen, den Ängsten und dem Misstrauen der Besucher.

Zum Abschluss besuchten wir noch die Halle von Intel und konnten uns einen Überblick der neuen Chip-Generation i3, i5 und i7 machen. Gleichzeitig konnten wir einigen jungen Teams bei einer Competition in World of Warcraft über die Schulter schauen.

Und so ging für uns gegen 16:30 Uhr die Messe zu Ende.  Mehr gab es auch eigentlich nicht zu sehen. Mein letzter Besuch der Messe liegt jetzt fast 5 Jahre zurück. Und sie hat sich sehr verändert. Sie ist kleiner geworden und schon lange nicht mehr so informativ wie davor. Die CeBIT geht immer mehr den Weg in Richtung Business IT und entfernt sich mehr und mehr vom Home Consumer. Für mich war mal wieder klar: Es müssen wieder 5 Jahre ins Land gehen bis ich mich wieder dazu bewegen kann, die CeBIT nochmal zu besuchen.

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2 Kommentar auf “CeBIT 2010
  1. Sven Zech sagt:

    Hallo Herr Müller und Danke für Ihren Kommentar. Die Frage ist doch weniger ob man sich 100,-€ leisten kann als ob man sich es leisten will. Ich denke nicht das man jede Extra-Gebühr der SAP unkritisch akzeptieren muss. Vielleicht zeichnet es uns bei FIVE1 gerade aus, dass wir es uns leisten auch einmal Nein zu sagen. Bei FIVE1 ist es übrigens üblich sich eine freie Meinung zu bilden. Zensur ist etwas was nicht zu unserer Philosophie passt.

  2. Holger Müller sagt:

    Wow, selten so einen miesen Beitrag gelesen.
    Wenn Sie sich 100 € Eintrittspreis für unsere Veranstaltung nicht leisten können, dann ist das natürlich Ihre Sache. Dies so öffentlich zu machen ist nur peinlich.

    Im übrigen stellt sich die Frage welcher Nutzen dieser „Reisebericht“ für die Leserschaft hat. In Ihrem Interesse, kann ich ihnen nur raten diesen Bericht schleunigst zu entfernen.

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