Alles was Sie über (SAP) BI-Strategie wissen müssen

Viele haben offenbar keine, manche hätten wohl gerne eine (wissen aber nicht wie) und manche wollen gar keine… Doch eigentlich bräuchten wirklich alle eine: Die Rede ist von der BI Strategie.

Laut einer Umfrage von Steria Mummert im CIO Magazin verfügen im Jahr 2013 noch immer 72% der Unternehmen über keine BI-Strategie, 70% geben an kein BI Governance zu betreiben. Gleichzeitig sehen laut dieser Studie aber nur 30% hier Handlungsbedarf. Diese Erkenntnis ist nicht neu. In den letzten Jahren haben Beratungshäuser ähnliche Umfragen mit immer ähnlichem Ergebnis veröffentlicht. So bspw. schon 2008 die Studie im Auftrag der Trigonium GmbH, erschienen in der Computerwoche.

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Was versteht man eigentlich unter „BI-Governance“? …weiterlesen.

Teil der BI-Strategie eines unserer Kunden ist bspw. die so genannte „SAP Unless“ Strategie. Dies bedeutet, dass zur Erreichung der BI-Ziele SAP Produkte eingesetzt werden sollen, sofern die notwendigen Anforderungen der Fachbereiche erfüllt werden können. Die Aufgabe des BI Governance ist es nun den notwendigen Regelungsbedarf zu erkennen. Beispielsweise könnte es also als notwendig erachtet werden im Beschaffungsprozess des Unternehmens zu verankern, dass keine Software angeschafft wird ohne Prüfung auf Alternativen im SAP Portfolio. Die entsprechende Richtlinien zu verfassen und kontinuierlich zu überprüfen wird durch BI Governance geleistet.

Bei FIVE1 legen wir von jeher einen großen Fokus auf die Zusammenhänge. Die beste Strategie und die ausgeklügeltsten Governance-Konzepte können nicht greifen, wenn es nicht gelingt aus den Teilen wieder ein funktionierendes Ganzes zu formen. Diese (nicht ganz einfache) Aufgabe muss die BI Architektur erfüllen.

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Strategie und Architektur sind unterschiedliche Seiten der selben Medaille

An einem BI System arbeiten in der Regel viele Personen gleichzeitig. Bspw. kümmert sich ein Team um Serviceanfragen, ein Team testet gerade eine Neuentwicklung und ein Dienstleister arbeiten an der Umsetzung von neuen Anforderungen. Jede einzelne Person muss ohne vorgegebenen Prozess und ohne etablierte Governance-Instrumente (also so wie in wenigstens 70% der Unternehmen, laut Umfragen) sich seine eigenen Gedanken zu best practices, Datenmodellen, Architektur und Wartungskonzepten machen…
Wenn überhaupt! Denn sicher sind hier nicht nur Leute mit wenigstens 10 Jahre Berufserfahrung am Werk. Da mit hoher Warscheinlichkeit ein Teil dieser Personen gerade unter Zeitdruck arbeiten muss, nehmen sie es mit ihren selbst gesteckten Prinzipien vielleicht in dieser Phase auch nicht mehr ganz so genau.

Ohne Governance wird jedes System früher oder später kaum noch wartbar, neue Projekte sind nur als Insellösung realisierbar.

Selbst wenn wir unterstellen, dass alle am Ende zu 100% die Erwartungen der Fachabteilungen erfüllen, so wird technisch mit der Zeit ein Konglomerat verschiedenster Ansätze, Workarounds und Fehlentwicklungen entstehen.
Ein System also, welches inflexibel geworden ist, die zur Verfügung stehenden Mitarbeiter durch hohe Aufwände im Support bindet und der IT kaum noch Handlungsspielraum für Innovationen lässt.

So ist es kaum ein Wunder, dass die Versuche ein Datawarehouse als „Single point of truth“ zu etablieren vielfach nicht erfolgreich sind. Ohne Bewusstsein für die Notwendigkeit von BI Strategie, BI Governance und dem Verständnis für die richtige Architektur sind alle Versuche von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Ist man sich dieser Zusammenhänge bewusst, wird schnell klar an was es vielen Unternehmen mangelt: ein Bewusstsein dafür, dass für Strategie, Governance und Architektur nicht nur im Projekt, sondern kontinuierlich ein Budget bereitgestellt werden muss.

Eine kontinuierliche BI Strategie spart langfristig nicht nur Geld, sondern macht Unternehmen erst handlungsfähig.

Dies gelingt in der Praxis am einfachsten dadurch, dass man diese Aufgaben institutionalisiert. Die Schaffung eines so oder ähnlich genannten BICC (BI Competence Center) hilft Kompetenzen zu bündeln und Kontinuität zu sichern.

Was versteht man eigentlich unter einem BICC? …weiterlesen.

Unternehmen werden heutzutage immer vergleichbarer. Besonders eklatant tritt dies in der Automobilindustrie zu Tage. Nicht mehr Größe entscheidet über Erfolg und Misserfolg, sondern das richtige Marketing und Geschwindigkeit. Genügte es bspw. früher alle 10 Jahre eine neue Modellreihe auf den Markt zu bringen sind es heute nur noch 7. VW-Chef Winterkorn denkt bereits darüber nach, „ob die üblichen Modellzyklen von sieben bis acht Jahren nicht deutlich kürzer werden müssen“.

Der Wettbewerb ist zu schnell für eine falsche BI-Strategie!

Um Anforderungen wie diesen gerecht zu werden, müssen in immer kürzerer Zeit immer bessere Entscheidungen getroffen werden. Aus einem rein Vergangenheit-bezogenen Auswerten der wichtigsten Unternehmensdaten muss zwangsläufig ein auf die Zukunft ausgelegtes BI-System werden, welches in der Lage ist bei hoher Datenqualität auch ausgefallene Fragestellungen zu beantworten.

In Zeiten wachsender Anforderungen und knapper werdenden Ressourcen kann dieses Kunststück nur durch Fokussierung gelingen.

FIVE1 - Fokus durch BI Startegie

Sobald Sie den Reifegrad Ihres BI im Unternehmen ermittelt haben können Sie die notwendigen Schritte festlegen. Vermeiden Sie kurzfristigen Zugeständnisse. Achten Sie immer auf eine sinnvolle Roadmap. So ist bspw. ein funktionierendes Self Service BI eine tolle Sache. Aber bitte nur dann, wenn die Datenqualität stimmt, Sie ihrem Fachbereich ein verständliches und durchgängiges Datenmodell anbieten können. Denken Sie immer daran: Jede Fehlentwicklung schränkt in der Zukunft Ihren Handlungsspielraum ein!

Die fünf goldenen Regeln für eine erfolgreiche BI Strategie. …weiterlesen.

Wieso ist ausgerechnet SAP der richtige Anbieter?

Lesen Sie dazu: Eine kurze Geschichte der SAP von R/3 bis HANA

„Level Completed? Aufbruch zu neuen Technologiewelten: Analytics beschleunigt, Cloud integriert, Benutzer bereit“ hieß das Motto bei den diesjährigen DSAG Technologietagen in Stuttgart.

„New game released. Kunden interessiert, Lizenzen zu teuer, die Vision noch nicht greifbar.“ würde die Lage besser beschreiben.

Die SAP Marketing-Maschinerie hat in den letzten Jahren SAP HANA so massiv beworben, dass manch einer nur noch von In-Memory Computing oder Big Data, nicht aber über SAP HANA sprechen mag. Der erste Hype scheint überwunden, die Wettbewerber ziehen nach. Ist SAP also nur noch einer unter vielen?

Nein! Die meisten verkennen noch immer, dass HANA als Datenbank gar nicht die eigentliche Innovation ist. Mehr als alle anderen Anbieter von Geschäftssoftware hat die SAP es von jeher verstanden die Software als Mittel zum Zweck und nicht als Selbstzweck zu sehen. Deshalb war SAP Software immer anpass- und erweiterbar. Deshalb ist HANA nicht als Datenbank, sondern als Plattform angelegt. Als Nachfolger des NetWeaver und nicht als neues BW. Applikationsserver und Datenbank verschmelzen zu einer Einheit.

Aus diesem Grund spielt es für SAP auch kaum eine Rolle wenn IBM, Microsoft oder Oracle in ihren Datenbanken nun auch auf In-Memory-Technologie setzen. Weil kein anderes Unternehmen so gut verstanden hat um was es wirklich geht. Eine Business Suite mit der Datenbank verschmelzen kann nur SAP. Die Daten einer Business Suite ohne Systembruch in Echtzeit analysieren kann nur SAP. Eine Vision für die nächste Generation der Unternehmenssoftware hat (derzeit) nur SAP.

Mit FIVE1 setzen Sie dabei auf den richtigen Beratungspartner. Auf BI mit Leidenschaft. Wir haben verstanden. Sie auch?
Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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